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WB_Christoph_Morandell Christoph Morandell  – Spitzenkandidat Wirtschaftsbund Tirol

Christoph Morandell

lenkt seit 2018 gemeinsam mit seinem Cousin Mario die Geschicke des Familienunternehmens Morandell International in Wörgl. Zudem ist er Obmann des Landesgremiums Agrarhandel in der Wirtschaftskammer Tirol.

Wein sollte uns bei allen schönen Anlässen begleiten

Genuss, Geschichte und Tradition

Der Name Morandell steht als Synonym für den Weinhandel in Österreich. Dafür zeichnet nicht zuletzt Christoph Morandell verantwortlich, der das Traditionsunternehmen im Tiroler Unterland in vierter Generation führt.

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Die Geburtsstunde der Firma Morandell beginnt vor knapp 100 Jahren. Am 13. Dezember 1926 wurde nämlich ein Gewerbeschein für Alois und Anna Morandell ausgestellt und damit der Grundstein für den führenden Weinspezialisten auf heimischem Boden gelegt. Das Südtiroler Ehepaar hatte sich damals in Wörgl angesiedelt, einen Gasthof betrieben und nebenher begonnen, Südtiroler Weine in Tirol zu vertreiben. „Das war sozusagen die Kernzündung. Jetzt feiern wir bald das 100-jährige Firmenjubiläum“, berichtet Christoph Morandell. Seit 2018 lenkt er gemeinsam mit seinem Cousin Mario die Geschicke des Familienbetriebs, mittlerweile in vierter Generation.

Genussvolles Sortiment

Heute zählt Morandell zu den größten Getränke-Importeuren für den österreichischen Fachhandel sowie für die heimische Gastronomie und Hotellerie. In das genussvolle Sortiment reihen sich über 5.000 Weine aus aller Welt, dennoch stammen rund zwei Drittel davon aus heimischen Weinbaugebieten. Internationale wie nationale Biere, Spirituosen und alkoholfreie Getränke runden zusätzlich das breit gefächerte Angebot ab. Doch nicht nur die erlesene Produktvielfalt zeichnet die Weinfirma aus. „Morandell steht für einen maßgeschneiderten Kundenservice, eine eigene Logistik und ein generationsübergreifendes Know-how als Handelsbetrieb.“

„Wein steht für Genuss und Tradition. Er ist ein Naturprodukt und sollte uns immer bei allen schönen Anlässen begleiten.“

Christoph Morandell

Dabei hat sich das Familienunternehmen stets den Zeiten angepasst. „Morandell ist von einem Abfüll- zu einem Handelsbetrieb geworden“, berichtet der weinaffine Geschäftsführer. „Heute ist der Wein bereits abgefüllt. Die sogenannte lose Logistik wie auch die Kellerwirtschaft von damals gibt es nicht mehr.“

Intensive Marktforschung

In der langjährigen Firmengeschichte spielten Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe stets eine zentrale Rolle. „Als Händler sind wir immer auf der Suche nach guten Partnern.“ Welche Produkte passen ins Sortiment? Was braucht der österreichische Markt? Das seien die Schlüsselfragen bei der Suche. „So gelingt es uns, neue genussvolle Waren nach Österreich zu importieren und Liefervereinbarungen abzuschließen.“

Damit das Sortiment kontinuierlich weiterwachsen und man sich auch künftig am Markt behaupten kann, brauche es eine intensive Marktforschung, wie der Tiroler Weinhändler betont: „Wir haben sehr viele Mitarbeitende, die den Markt beobachten und uns darüber informieren, was Kunden gerade verlangen und wohin der Trend geht.“

„Wir haben sehr viele Mitarbeitende am Markt, die uns darüber informieren, was Kunden gerade verlangen und wohin der Trend geht.“

Christoph Morandell

Sinnliches Naturprodukt

Für Christoph Morandell hat das Verkosten von Weinen beruflich wie privat immer mit Genuss zu tun, was seit Generationen tief in der Familiengeschichte verankert ist. In seinen Augen habe der Rebensaft auch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal: „Wein steht für Genuss und Tradition. Er ist ein Naturprodukt und sollte uns immer bei allen schönen Anlässen begleiten.“ So gesehen sei sein Lieblingswein jener, der gerade zum Anlass passt.

Ein großer allgemeiner Trend sei aktuell in Richtung Roséwein zu spüren. „Fruchtbetonte Weine, die Freude machen und einen guten Trinkfluss haben, stehen eindeutig wieder im Vordergrund.“ Auch die Frage nach der Herkunft gewinne zunehmend an Bedeutung.

Herausforderungen und Ziele

Saisonale Schwankungen im Tourismus sowie eine schwächere Konjunktur bis hin zu Lieferkettenproblematiken oder klimatischen Verhältnissen müsse man auch als Traditionsunternehmen, das in seiner knapp 100-jährigen Geschichte auf große Erfolge zurückblickt, im Auge behalten – und sich Ziele für die Zukunft setzen. „In erster Linie sind es die Kontinuität und die Beständigkeit im Unternehmen, die ich mir wünsche“, sagt Morandell.

Um die Position der Nummer eins als österreichischer Weinhändler zu halten, sorgen bundesweit an fünf Firmenstandorten knapp 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: von der Logistik und Zustellung über den Einkauf bis hin zu Marketing und Vertrieb. Auch im süddeutschen Raum habe man soeben mit einem Vertriebsmitarbeiter gestartet.


Christoph Morandell ist Spitzenkandidat des Wirtschaftsbundes des Landesgremiums Agrarhandel bei den Tiroler Wirtschaftskammerwahlen 2025. Du möchtest mehr über sein Team und seine Ziele für die Branche in der kommenden Periode erfahren?

In Zahlen

  • rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 140 Millionen Euro Umsatz
  • rund 5.000 verschiedene Weine und Schaumweine im Sortiment
  • ⅓ davon wird importiert

Wordrap

Christoph Morandell

Ich kandidiere als Spitzenkandidat für meine Fachgruppe bei der Wirtschaftskammerwahl 2025, weil …

… ich einen Beitrag für die Wirtschaft leisten und mich aktiv einbringen möchte.

Die wichtigste Eigenschaft eines Unternehmers/einer Unternehmerin, um nachhaltig erfolgreich zu sein, ist …

… zum einen die Bereitschaft zur Veränderung und zum anderen, sich ständig neuen Marktgegebenheiten zu stellen sowie diese entsprechend zu adaptieren.

In der kommenden Periode will ich für meine Branche …

… wieder mehr Verständnis aufbringen. Produktionsbedingungen sind in jeder Region unterschiedlich, und das gilt es auch, auf europäischer Ebene so zu kommunizieren.

Tirol ist ein guter Wirtschaftsstandort, weil …

… es in allen Bereichen beste Voraussetzungen gibt: von der geografischen Lage über einen attraktiven Lebensraum bis hin zu besten Schulen und Hochschulen.

Im Arbeitsalltag überrascht mich noch immer, dass …

… ein schnelles Handeln aufgrund der EU-Regulatorik kaum mehr möglich ist.

Innerhalb der Branche ist Zusammenarbeit sehr wichtig, denn …

… wir alle haben dieselben Probleme und Herausforderungen. Aus diesem Grund versuche ich auch, alle Mitglieder einzubinden und somit zu besseren gemeinsamen Lösungsansätzen zu kommen.

Auf neue Ideen reagiere ich …

… positiv, wenn man damit etwas bewegen kann.

Bei der Wirtschaftskammerwahl am 12./13. März 2025 sollte man seine Stimme abgeben, denn …

… wir sollten uns glücklich schätzen, dass bei uns ein gutes demokratisches Verständnis herrscht.

Die Tiroler Wirtschaftskammer ist für ihre Mitglieder …

… immer da und die erste Anlaufstelle, wenn es um wichtige Fragen geht.

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